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Bruch- und kratzfeste Glas

Was ist ein bruchfestes Glas?

Falls Sie sich noch nie mit einem kaputten Smartphone-Display herumplagen mussten, können Sie sich wirklich glücklich schätzen! Verlassen Sie sich aber nicht allzu sehr auf Ihr Glück, denn diese Tragödie im Hosentaschenformat könnte irgendwann auch Ihnen passieren. Im Laufe der Zeit gehen wir immer routinierter, aber auch unachtsamer mit unseren Elektronikgeräten um. Hersteller setzen daher heute oft auf bruchfestes Glas, das Displays besser vor Kratzern und Brüchen schützt.

Am bekanntesten ist wahrscheinlich sogenanntes Gorilla Glass, ein chemisch gestärktes Glasgemisch des US-Herstellers Corning. Seit über einem Jahrzehnt bieten verschiedene Versionen des Gorilla Glass laut Herstellerbeschreibung eine „dünne, leichtgewichtige und coole Schutzschicht“ für Smartphones, Tablets und Wearables – und mit jeder neuen Generation wird der Schutz noch verbessert.

Corning ist in diesem Marktsegment zwar derzeit führend, aber gewiss nicht der einzige Anbieter von bruchfestem Glas. Produkte wie Dragontrail (vom japanischen Hersteller Asahi Glass Co.) und das nicht-proprietäre Saphirglas stellen alternative Optionen dar und versprechen ebenfalls, Ihre Mobilgeräte bestmöglich vor Tollpatschigkeit im Alltag zu schützen.

Am häufigsten kommt bruchfestes Glas bei Smartphones zum Einsatz. Vor allem bei Modellen im höheren Preissegment setzen Verbraucher bruchfeste Displays heutzutage als Standard voraus. Und die meisten Hersteller erfüllen diese Erwartungen auch, sei es mit Gorilla Glass, Dragontrail, Saphirglas oder einem anderen bruchfesten Glas. Auch bei Modellen im mittleren Preissegment steigt die Nachfrage nach weniger anfälligen Displays. Sie müssen also nicht mehr unbedingt ein kleines Vermögen ausgeben, um ein Smartphone mit widerstandsfähigem Display zu bekommen.

Wearables, also am Körper getragene Geräte und Sensoren, gibt es inzwischen auch schon mit bruchfestem Glas. Da diese Geräte einen immer größeren Funktionsumfang bieten, nehmen Benutzer ihre elektronischen Spielzeuge auch immer öfter überall mit hin. So manch einer trägt sein Gerät sogar rund um die Uhr. Damit steigt auch das Risiko von Schäden am Display der Wearables. Bruchfestes Glas ist zwar bei Wearables noch nicht so weit verbreitet wie bei anderen Mobilgeräten, doch der Markt ist sich der steigenden Nachfrage durchaus bewusst, wie neuere Produkte beweisen.

Wirklich unkaputtbar ist aber auch bruchfestes Glas bisher nicht. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, müssen Sie mit Ihrem Mobilgerät manchmal eben einfach vorsichtiger umgehen.

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